Klarer Sieg beim Ansegeln am Simssee
Großes Teilnehmerfeld nutzt hervorragende Regattabedingungen
Mit 45 gemeldeten Booten stellte das diesjährige Ansegeln am 1. Mai am Segler- und Ruderclub Simssee ein enorm großes und starkes Regattafeld. Bereits seit mehreren Jahren steigt die Teilnehmerzahl der clubinternen Regatten und bestätigt die Beliebtheit der familiären und dennoch seglerisch äußerst kompetitiven Veranstaltungen. Da an den folgenden Tagen der Simssee Cup der Seascape/First 18 stattfinden sollte, reisten viele Crews jedoch bereits früher an und nahmen mit ihren sportlichen Kielbooten an der Traditionsregatta teil und vergrößerten das Startfeld. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl wurde beschlossen, die Seascapes separat zu werten.
Bei strahlendem Sonnenschein und einer angenehmen Brise konnte nach der Begrüßung durch 1. Vorstand Hans Reile und Steuerleutebesprechung mit Wettfahrtleiter Stefan Gleis zügig aufs Wasser gegangen werden. Winddreher und Böen erschwerten das Finden eines geeigneten Regattakurses, doch schließlich konnte eine faire Wettfahrt gestartet werden. Bereits im Startprozedere zeigte sich, dass diejenigen die den Wind und die durchziehenden Böen richtig erkannten die Nase vorn haben sollten. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Bedingungen blieb es die ganze Wettfahrt hindurch sehr spannend und jede Bootsklasse zeigte seine individuellen Vorteile.
Nach 1:30:48h gesegelter Zeit segelten Reinhard und Andrea Egner mit ihrer Tempest als erstes über die Ziellinie. Mehr als 5 Minuten später folgten Norbert Weidlich und Dr. Hanns Lohner auf dem FD. Mit 1:38:45h gelangen Gerhard Weidlich und Johann Härtel ins Ziel. Da beim Ansegeln verschiedenste Bootsklassen gegeneinander antreten, erfolgt die Auswertung nach der sogenannten Yardstick-Wertung, bei der einzelne Faktoren wie Bootsgewicht und Segelfläche mit der gesegelten Zeit verrechnet werden. Auch hier setzte sich das Egner-Paar deutlich vor Dr. Wolfgang Niessen und Wencke Kirst auf dem Kielzugvogel durch. Gesamtdritter wurde Dirk Stadler mit Angie Diederich und Gerd Diederich auf dem H-Boot. Stadler sicherte sich den Titel bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der H-Boote auf dem heimischen Simssee im letzten Jahr.
Auch hervorzuheben ist das Ergebnis von Philip Staudacher, Markus Weilbächer und Theo Weidinger vom SRS die den zweiten Platz in der Seascape/First 18 Wertung gewannen.
Bei der Siegerehrung wurde auch der fleißigen Küchencrew gedankt, die die hungrigen Segler versorgte und am Abend noch ein Segleressen auftischte. Zusammen wurde auf eine erfolgreiche Segelsaison mit immer genug Wind und einer handbreit Wasser unter dem Kiel angestoßen.
Die weiteren Platzierungen nach Yardstick-Wertungen:
- Hans Reile/Christa Reile/Sebastian Meyer, H-Boot; 5. Thomas Deimling, ILCA 6; 6. Karin Niessen, ILCA 7; 7. Jens Albrecht, Seggerling; 8. Johann Dinzenhofer/Simone Schuhböck/Andrea Wallner, H-Boot; 9. Pia Drexel, ILCA 6; 10. Norbert Weidlich/Dr. Hanns Lohner, Flying Dutchman







