Thomas Kausen gewinnt Auer-Bräu 111er Zwickl-Cup für H-Boote

  • 2016_hboot_1
  • 2016_hboot_2
  • 2016_hboot_3
  • 2016_hboot_4
  • 2016_hboot_5
  • 2016_hboot_6

Der mehrfache Deutsche Ex-H-Boot-Meister entführt den Preis nach Berlin

(ni) Mit 21 H-Booten aus Deutschland und Österreich war der Auer-Bräu 111er Zwickl-Cup für H-Boote beim Segler- und Ruderclub Simssee sehr gut besetzt. Neben einer starken Flotte von sieben Booten vom gastgebenden SR Simssee kamen Teilnehmer aus Berlin, dem Saarland, dem Chiemsee, Starnberger See, Ammersee und Tegernsee. International machten die Regatta fünf österreichische Teilnehmer vom Traunsee im Salzkammergut.

Entgegen der Wettvorhersage, die schwachen Wind angesagt hatte, kam am Simssee am ersten Wettfahrtstag zwar leichter, aber beständiger Ostwind durch, den die Wettfahrtleitung Dr. Hanns Lohner/Karin Niessen/Gerhard Wachter konsequent ausnützte und vier der fünf geplanten Wettfahrten hintereinander durchzog. Es waren harte Rennen mit knappen Abständen, die höchste Konzentration beanspruchten. Bei vier hintereinander Läufen spielte auch die körperliche Fitness eine Rolle. Am zweiten Tag ging dann nichts mehr, so dass die Regatta nach drei gewerteten Läufen und einem Streichergebnis gewertet wurde. Gleich mit zwei Siegen und einem fünften wartete der Deutsche H-Boot Meister der Jahre 2007, 2010 und 2012, der Berliner Thomas Kausen mit seinen Vorschotfrauen Yvonne Nagel/Elke Schmidt auf, einen siebten Platz konnte er streichen. Insgesamt Platz zwei belegte Walter Pulz vom Feldinger SV/Starnberger See, mit den Vorschotleuten Christian Pulz und Louise Jeppesen. Er wurde zweimal Vierter, landete einen Sieg und konnte einen achten Platz streichen Die Österreicher Gottlieb Pesendorfer/Max Huemer/Gebhard Watzl, vom SC Ebensee am Traunsein, Stammgäste am Simssee, segelten konstant viermal dritte Plätze und wurden folgerichtig auch Gesamtdritte. An die Saar, zum dortigen Windsurfing.Club ging Gesamtplatz vier mit Steuermann Stefan Freitig, Peggy Freitag und dem H-Boot-Klassenobmann von Chiemsee/Simssee, Philipp Ullherr vom Chiemsee AC. Gesamtfünfter wurden Florian Lindner/Katja Gröger/n.n. vom Bayerischen Yacht Club Starnberg.

Der stärkste Simsseer, Dirk Stadler, Deutscher H-Boot-Meister von 2013, segelte mit den Vorschotleuten Kai Mardeis vom Münchner YC und Markus Ziegler vom SR Simssee auf Gesamtplatz sechs. Wie hart am Simssee gekämpft wurde, zeigte sich bei dem Österreicher Reinhard Kreuzer vom SC Altomünster/Traunsee. Neben Mittelplätzen und Gesamtplatz acht fuhr er auch einen Sieg ein. Punktgleich mit zwei weiteren punktgleichen Mannschaften belegte SRS-Vorstand Hans Reile mit den Vorschotleuten Christa Reile undPeter Patschneider den neunten Gesamtplatz. Die übrigen Simsseer hatten in diesem mit Spitzenseglern gespickten Klassefeld wenig Chancen und belegten die Plätze 16., 18., 19., 20., 21. Bei der von Hans Reile vorgenommenen Siegerehrung herrschte, genauso wie die ganzen Tage vorher, prima Stimmung.

Fotos: Niessen

Das könnte Dich auch interessieren...